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Führungsstil – Naturtalente sind selten
01.03.2010
In Seminaren fragen Führungskräfte immer wieder nach Checklisten, die ihnen helfen können, gut zu führen. Aber ein Patentrezept gibt es nicht. Menschliche Qualitäten, die auch gefordert sind, lassen sich nicht in ein Schema pressen. Trotzdem sind einige wichtige Verhaltensmuster zu beachten.
Naturtalente in Führungsetagen sind eher selten. Aber soziale Kompetenzen, die einen Chef als Führungspersönlichkeit auszeichnen, lassen sich lernen. Wer an sich selbst den Anspruch stellt, ein guter Chef zu sein, kommt nicht umhin, an seinen Schwächen zu arbeiten. Dazu muss er sich seiner Fehler bewusst sein. Selbstreflexion ist eine Schlüsselkompetenz guter Menschenführung.
Daher raten Seminarleiter dem Manager nachdrücklich, sich selbst zu hinterfragen: sein persönliches Auftreten, seine kommunikativen Fähigkeiten, seine emotionale Intelligenz bis hin zum Einfühlungsvermögen für den einzelnen Mitarbeiter. Entscheidend ist, dass der Vorgesetzte sich seiner Vorbildfunktion bewusst ist. Denn wer von seinen Mitarbeitern Disziplin, Eigenverantwortlichkeit oder Teamfähigkeit fordert, muss ihnen diese Eigenschaften auch vorleben.
Die Antworten zu den folgenden Fragen erlauben Ihnen einen kleinen Einblick in Ihren Führungsstil:
☐ Informieren Sie Ihre Mitarbeiter zeitnah über Entwicklungen im Unternehmen?
☐ Geben Sie Anweisungen so weiter, dass diese leicht umzusetzen sind?
☐ Sagen Sie Ihren Mitarbeitern klar, was von ihnen erwartet wird?
☐ Wie reagieren Sie in Drucksituationen?
☐ Nehmen Sie sich für die Probleme Ihrer Mitarbeiter genügend Zeit?
Übrigens: Mitarbeiter nach ihrer Meinung zu fragen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Klugheit und Respekt. Das hat sich bei den verantwortungsbewussten Managern schon lange herumgesprochen.
Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte direkt an uns.
IAS-Hotline: 01805 4277378423*
*0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunktarif max. 0,42 €/Min.
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